{"id":1898,"date":"2016-05-28T20:05:57","date_gmt":"2016-05-28T19:05:57","guid":{"rendered":"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/?p=1898"},"modified":"2016-05-28T20:17:48","modified_gmt":"2016-05-28T19:17:48","slug":"bijou-artikel-polyamorie-und-die-pan-treffen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/bijou-artikel-polyamorie-und-die-pan-treffen","title":{"rendered":"Bijou-Artikel: Polyamorie und die PAN-Treffen"},"content":{"rendered":"<h3>Was ist Polyamorie?<\/h3>\n<p>Polyamorie ist aus dem griechischen \u201epoly\u201c (viele) und dem lateinischen \u201eamor\u201c (Liebe) gebildet und steht f\u00fcr \u201evielfache Liebe\u201c. Polyamorie ist ein Oberbegriff f\u00fcr einvernehmliche, verantwortungsvolle, langfristige Liebesbeziehungen zwischen mehr als zwei Menschen, in denen alle Beteiligten \u00fcber das gesamte Beziehungsnetz Bescheid wissen.<\/p>\n<p>Mehr Grundlagen-Informationen gibt es auf unserem <a href=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/flyer-polyamorie-fragen-und-antworten\">Flyer<\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1908\" src=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9067_-300x145.jpg\" alt=\"IMG_9067_\" width=\"100%\" srcset=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9067_-300x145.jpg 300w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9067_-768x371.jpg 768w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9067_-1024x495.jpg 1024w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9067_.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie alles angefangen hat\u2026<\/h3>\n<p>Die erste Organisationsform polyamorer Menschen im deutschsprachigen Raum war eine Mailingliste (www.polyamory.ch), die im Sommer 2000 von einem engagierten Schweizer eingerichtet wurde, um den wenigen arg verstreuten deutschsprachigen Polys eine vern\u00fcnftige Plattform zu geben. Diese hatten in diversen St\u00e4dten bereits regelm\u00e4\u00dfige lokale Stammtische etabliert, aber noch keine gr\u00f6\u00dfere Community gebildet. Viele waren auf US-amerikanischen Websites auf den Begriff Polyamory gesto\u00dfen und schrieben in englischsprachigen Foren. Es gab von Anfang an verschiedene sexuelle Ausrichtungen unter den Polys, und Bisexualit\u00e4t war \u00f6fter vertreten als in anderen Gruppierungen.<\/p>\n<p>\u00dcber die poly-ch Mailingliste fanden dann \u00fcber etliche Jahre hinweg lebhafte Diskussionen zwischen immer mehr Menschen aus allen Gegenden Deutschlands und der Anrainerstaaten statt. Der Wunsch, sich auch einmal \u00fcber gr\u00f6\u00dfere geographische Distanzen hinweg \u201ein echt\u201c zu treffen wurde von einigen beherzten Optimisten zum Anlass genommen, im Fr\u00fchjahr 2008 in Hessen das erste deutschsprachige Polytreffen zum Austausch, zur Vernetzung, zur Fortbildung und zur Organisation von Aktivit\u00e4ten einzuberufen. Beworben wurde dies einzig auf der Mailingliste, und die Handvoll Veranstalter bangten, ob sie das gebuchte Tagungshaus w\u00fcrden allein bezahlen m\u00fcssen &#8211; aber es kamen 50 Menschen voller Begeisterung und Tatendrang (darunter auch etliche nicht monosexuelle) so dass weitere und gr\u00f6\u00dfere Treffen geplant werden konnten.<\/p>\n<p>Da viele Tagungsh\u00e4user nicht an Einzelpersonen vermieten, die Treffen bisher haftungsrechtlich nicht abgesichert waren und die Verwaltung der Ein- und Ausgaben \u00fcber Privatkonten lief, bot es sich an, den Verein \u201ePolyamores Netzwerk\u201c (PAN e. V., <a href=\"http:\/\/www.polyamory.de\/\">www.polyamory.de<\/a>) zu gr\u00fcnden, der mittlerweile ca 120 Mitglieder hat und seitdem die \u00fcberregionalen Treffen organisiert.<\/p>\n<p>Diese finden nun seit 2008 zweimal im Jahr, seit 2014 sogar dreimal im Jahr an verl\u00e4ngerten Wochenenden mit bis zu 150 Personen und bis zu 70 Workshops, Gespr\u00e4chsrunden und anderen Events statt. Die Treffen stehen nat\u00fcrlich auch Nichtmitgliedern offen. Die n\u00e4chsten Termine sind 3.- 7. Juni 2015, 7. &#8211; 11. Oktober 2015 und 5.- 9. Februar 2016.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie ist so ein Polytreffen?<\/h3>\n<p>Die Treffen sind komplett selbst organisiert, d. h. alle Programmpunkte werden von Teilnehmenden angeboten. Es gibt keine Unterteilung in Anbietende und Konsumierende, alle sind Teil des Treffens und k\u00f6nnen es durch ihre Mitwirkung gestalten. Es gibt jede Menge M\u00f6glichkeiten eigene Erfahrungen zu teilen, Fragen zu artikulieren und sich \u00fcber die unterschiedlichen Arten, polyamore Lebensweisen zu verwirklichen auszutauschen. Es nehmen sehr unterschiedliche Menschen teil, die eine gro\u00dfe Vielfalt einbringen. \u00dcberdurchschnittlich viele der Teilnehmenden sind nicht monosexuell. Die Workshops sind extrem breit gef\u00e4chert, es gibt viele Angebote im Themenkreis \u201eunkonventionelle Beziehungen\u201c, \u201eBeziehungsskills\u201c, \u201eVerbesserungen in Kommunikation und Streiten\u201c, \u201eSexualit\u00e4t\u201c, \u201eSelbsterfahrung und Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung\u201c, aber auch k\u00fcnstlerische und spielerische Aktionen, Yoga, Meditation, Massage und anderes. Traditionell gibt es an einem Abend eine Kuschelparty und an einem anderen Abend eine Tanzparty, aber es existieren au\u00dfer der Einf\u00fchrungsrunde keine Pflichtveranstaltungen. So stellen sich alle ein Programm nach den eigenen W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen zusammen. Dadurch entsteht ein ganz pers\u00f6nlicher Mix aus Workshops, Gespr\u00e4chen, Erlebnissen und Alleine-Zeit &#8211; was immer gerade das Richtige ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1907\" src=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8581_-300x201.jpg\" alt=\"IMG_8581_\" width=\"100%\" srcset=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8581_-300x201.jpg 300w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8581_-768x515.jpg 768w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8581_-1024x686.jpg 1024w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8581_.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pers\u00f6nliche Eindr\u00fccke von <strong>Cloudy<\/strong><\/h3>\n<p>Ich habe mich schon in meiner Jugend zu verschiedenen Menschen hingezogen gef\u00fchlt, ohne dass ich es an einer Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit festmachen konnte. Und ich fand es noch nie vern\u00fcnftig, wenn man eine Person toll fand, dann keine anderen Personen mehr toll finden zu d\u00fcrfen. Daher war mein Liebesleben immer ziemlich turbulent. Gl\u00fccklicherweise lebte ich in einer Gro\u00dfstadt und konnte immer wieder Menschen kennenlernen, die \u00e4hnliche W\u00fcnsche und Sichtweisen hatten.<\/p>\n<p>Auf den Begriff Polyamorie und die deutschsprachige Poly Community bin ich aber erst 2009, mit Anfang 30, gesto\u00dfen. Zuerst stolperte ich \u00fcber die regionale Stammtisch-Gruppe, und kam dann dar\u00fcber auch zum \u00fcberregionalen Polytreffen. Der Kontakt und Austausch mit anderen Polys hat mir sehr geholfen, meine Gedanken \u00fcber meine Beziehungsvorstellungen zu strukturieren und besser dar\u00fcber kommunizieren zu k\u00f6nnen, wie ich f\u00fchle und was ich m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Mein erstes gro\u00dfes Polytreffen war sehr beeindruckend f\u00fcr mich, und seitdem bin ich immer wieder dabei gewesen, weil es mir sehr gut tut, mich in einer gro\u00dfen Gruppe von Menschen zu bewegen, die \u00fcberhaupt nicht dar\u00fcber reden wollen, <em><u>ob<\/u><\/em> man mehrere Beziehungen zur gleichen Zeit f\u00fchren k\u00f6nnte, sondern dar\u00fcber <em><u>wie<\/u><\/em> man das bestm\u00f6glich gestalten kann \u2013 das ist immer wieder eine unglaublich angenehme und bereichernde Erfahrung f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Es gibt enorm unterschiedliche Menschen auf den Treffen, verschiedene Altersklassen, Subkulturen, sexuelle Orientierungen und Gesellschaftsschichten sind vertreten. Es gibt anteilig deutlich weniger Heterosexuelle als in der \u201efreien Wildbahn\u201c. Es gibt durchaus wahrnehmbare Gruppen wie z. B. Tantriker, BDSMler und Nerds, aber keine der Gruppen dominiert. Die Atmosph\u00e4re ist sehr herzlich und tolerant, ich habe mich nie fehl am Platze gef\u00fchlt, auch wenn ich mich keiner Gruppierung zuordnen kann. Es sind auch Menschen mit verschiedensten Vorstellungen dar\u00fcber, wie genau sie polyamor leben wollen und auf unterschiedlichsten Erfahrungsniveaus dabei, so dass es immer Anziehungs- und Absto\u00dfungspunkte f\u00fcr mich gibt, die die Treffen so abwechslungsreich und ungew\u00f6hnlich machen.<\/p>\n<p>All das auszulassen, was mich nicht anspricht, ist leicht: Es gibt weder irgendeinen Druck, bei etwas mitzumachen, noch einen Mangel an Alternativangeboten. Insbesondere private Gespr\u00e4che, die sich abseits von Programm und Workshops zuf\u00e4llig ergeben haben, haben mir oft sehr viel gegeben. Ich habe im Laufe der Jahre auf den Treffen etliche Bekanntschaften gekn\u00fcpft, mit denen ich auch das Jahr \u00fcber in Kontakt stehe, und obwohl die meisten davon ziemlich weit weg wohnen, hat das mein Leben eindeutig sch\u00f6ner gemacht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1906\" src=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8467_-300x218.jpg\" alt=\"IMG_8467_\" width=\"100%\" srcset=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8467_-300x218.jpg 300w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8467_-768x557.jpg 768w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8467_-1024x742.jpg 1024w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_8467_.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pers\u00f6nliche Eindr\u00fccke von <strong>Marlin<\/strong><\/h3>\n<p>Als ich im Herbst 2013 zum ersten Mal auf das \u00fcberregionale Polytreffen gefahren bin, hatte ich bereits vier Jahre lang polyamor gelebt und wusste l\u00e4ngst, dass diese Beziehungsform f\u00fcr mich das Richtige ist: weil ich mehrere Menschen verschiedener Geschlechter zugleich innig liebe und mit ihnen selbstbestimmte, auf die tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnisse aller Beteiligten ausgerichtete Beziehungen f\u00fchren m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Dennoch hatte ich in der Zeit zuvor sehr wenig Kontakt zu anderen polyamor lebenden Menschen gehabt, insbesondere weil Stammtische einfach nicht so mein Ding sind und ich vor allem nach Gleichaltrigen bzw. Menschen mit einer \u00e4hnlichen Lebenssituation wie mir als studierendem Mittzwanziger suchte. Au\u00dferdem erschien es mir immer seltsam \u2013 wieso sollte ich \u00fcber so etwas Intimes wie meine Beziehungen mit v\u00f6llig fremden Menschen sprechen wollen? Mein Beziehungsnetzwerk hatte sich unabh\u00e4ngig entwickelt und war lange Zeit gut, wie es eben war.<\/p>\n<p>Erst eine schmerzhafte Trennung gab mir den Impuls, auf das Polytreffen zu fahren. Ich wollte neue Leute kennenlernen, die mich wirklich verstehen w\u00fcrden: denn wer nie polyamor gef\u00fchlt oder gelebt hat, kann Vieles eben nicht nachvollziehen. Wenn ich mit meinen monogam lebenden Freunden \u00fcber Eifersucht sprach, dann dachten sie, ich w\u00fcrde meine Partner f\u00fcr mich alleine haben wollen \u2013 w\u00e4hrend ich eigentlich Rat suchte, wie ich selbst emotional \u00fcber meine Verlust\u00e4ngste herauswachsen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dies und noch viel mehr fand ich dann auf dem Treffen. Der krasse Unterschied zur \u201eWelt da drau\u00dfen\u201c war deutlich sp\u00fcrbar, denn wenn ich nun von meinen Beziehungen und meinen pers\u00f6nlichen Baustellen sprach, machte das f\u00fcr die Anwesenden pl\u00f6tzlich Sinn! Ich hatte das Gef\u00fchl, einfach meine Herde gefunden zu haben, zu der ich geh\u00f6re \u2013 eine Herde voller lieber Menschen, die mich gerne aufnahmen und wo ich kein Exot bin.<\/p>\n<p>Ich war seitdem auf jedem einzelnen Polytreffen des PAN und einfach jedes war auf seine ganz eigene Art wundersch\u00f6n \u2013 egal ob gro\u00df mit 150 oder klein mit 50 Teilnehmenden. Ich sch\u00e4tze vor allem die emotionale Offenheit der Menschen und wie verkuschelt es zugehen kann, ohne dass dabei irgendeine sexuelle Spannung entsteht. Wie ich die Treffen erlebt habe, hatte vor allem mit mir selbst zu tun. War ich gerade offen f\u00fcr Neues, suchte eine spannende Diskussion? Wollte ich ein kleines Abenteuer erleben und austesten, wo meine Grenzen liegen? Oder war ich eher in mich gekehrt, brauchte etwas Ruhe und vielleicht einen Waldspaziergang, ein erhellendes Vieraugengespr\u00e4ch? Bei allem habe ich mich \u201erichtig\u201c gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Polytreffen hei\u00dft f\u00fcr mich auch: viele liebe Menschen wiederzusehen, die ich sonst aufgrund der r\u00e4umlichen Distanz einfach nicht oft einzeln besuchen kann. Und die Gemeinschaft zu erleben von ganz vielf\u00e4ltigen Menschen: alle m\u00f6glichen Geschlechter (nicht blo\u00df M\u00e4nner und Frauen), alle m\u00f6glichen romantischen und sexuellen Orientierungen. K\u00fcnstler und P\u00e4dagogen vereint mit Naturwissenschaftlern in einem bunten Kuschelkn\u00e4uel, direkt daneben zwei Verliebte, die sich trotz drei\u00dfig Jahren Altersunterschied ganz intim und innig in die Augen blicken. Diskussionen nicht nur \u00fcber Beziehungen, sondern auch Philosophie, Technik und Computer, Spiritualit\u00e4t, Politik, Kindererziehung und alles M\u00f6gliche andere.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele ist das Treffen ein Ort, wo sie deutlich mehr \u201esie selbst\u201c sein k\u00f6nnen als im Alltag, weil es als bereichernd empfunden wird und niemand irgendwelchen Normen entsprechen muss. Gerade Bisexualit\u00e4t ist deutlich sichtbar vertreten und nur wenige gehen auf den Treffen automatisch von Heterosexualit\u00e4t aus. Homophobie wird absolut ge\u00e4chtet und das gibt z. B. Raum f\u00fcr Gespr\u00e4che und Workshops, in denen M\u00e4nner ihre Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zu anderen M\u00e4nnern explizit ansprechen und abzubauen versuchen. Ich w\u00fcrde die Treffen insgesamt nicht als kompletten \u201esafe space\u201c bezeichnen, weil bei einer so durchmischten Gruppe auch immer jemand dabei ist, der z. B. von Transsexualit\u00e4t oder nichtbin\u00e4ren Geschlechtsidentit\u00e4ten keine Ahnung hat und ungewollt cissexistische Kommentare raushaut. Das \u00e4rgert mich dann, aber es l\u00e4sst sich zum Gl\u00fcck auch immer jemand finden, der das genauso erkennt und kritisiert wie ich. Und es ist selten ein Problem, Leuten aus dem Weg zu gehen, die mich st\u00f6ren. Die Organisation des Treffens bem\u00fcht sich jedenfalls redlich darum, dass sich alle wohl f\u00fchlen k\u00f6nnen und informiert auch auf der Website und in der Eingangsrunde \u00fcber die Vielf\u00e4ltigkeit der Menschen, ihrer sexuellen Orientierungen und dass es mehr gibt als Mann und Frau, homo und hetero. Das finde ich klasse.<\/p>\n<p>Zusammenfassend: Die Polytreffen sind f\u00fcr mich etwas Lebendiges. Sie sind das, was die Teilnehmenden selbst damit machen. Und sie machen auch etwas Tolles mit jedem Einzelnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1900\" src=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20120610-232653-IMG_6733_r_1-300x200.jpg\" alt=\"20120610-232653-IMG_6733_r_(1)\" width=\"100%\" srcset=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20120610-232653-IMG_6733_r_1-300x200.jpg 300w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20120610-232653-IMG_6733_r_1-768x511.jpg 768w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20120610-232653-IMG_6733_r_1-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/20120610-232653-IMG_6733_r_1.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist zuvor im BiJou 30 (<a href=\"http:\/\/www.bine.net\/bijou\" target=\"_blank\">www.bine.net\/bijou<\/a>) erschienen! Alle Bilder von hko.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist Polyamorie? Polyamorie ist aus dem griechischen \u201epoly\u201c (viele) und dem lateinischen \u201eamor\u201c (Liebe) gebildet und steht f\u00fcr \u201evielfache Liebe\u201c. Polyamorie ist ein Oberbegriff f\u00fcr einvernehmliche, verantwortungsvolle, langfristige Liebesbeziehungen zwischen mehr als zwei Menschen, in denen alle Beteiligten \u00fcber das gesamte Beziehungsnetz Bescheid wissen. 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