{"id":76,"date":"2011-05-07T18:10:19","date_gmt":"2011-05-07T17:10:19","guid":{"rendered":"http:\/\/beziehungsgarten.net\/wordpress\/?p=76"},"modified":"2015-02-27T11:16:46","modified_gmt":"2015-02-27T10:16:46","slug":"gegen-die-liebe-3-liebeskapitalismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/gegen-die-liebe-3-liebeskapitalismus","title":{"rendered":"Gegen die Liebe (3): Liebeskapitalismus"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Text gegen den Mythos der Gro\u00dfen Liebe, gegen die kitschige, romantische, exklusive, heteronormative, in Schubladen gesteckte, besitzergreifende Liebe.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Teil 3<\/strong> <em>(<a href=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/gegen-die-liebe-2-liebeskitsch\">Hier Teil 2 lesen<\/a>)<\/em>: <strong>Das Prinzip von Angebot und Nachfrage in der Liebeskultur. <\/strong><\/em><em>Liebe als begehrtes Luxusgut und Ideen, wie wir alle Zuneigung und Z\u00e4rtlichkeit im \u00dcberfluss haben k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p>Die Liebeskultur erzeugt ein Wirtschaftssystem der Zuneigung. Denn indem sie Zuneigung und Z\u00e4rtlichkeit idealisiert und gleichzeitig verknappt, schafft sie eine <strong>Mangelsituation<\/strong> und damit eine <strong>Nachfrage<\/strong>.<\/p>\n<p>Unsere Kultur idealisiert die Liebe. Die Liebe ist alles, alle Z\u00e4rtlichkeiten zusammen, alle Gef\u00fchls-G\u00fcter auf einmal. Sie ist eine Mine, ein Schatz an Z\u00e4rtlichkeit und Zuneigung. Die Liebe wird also eine Form von Beziehung, die extrem ist, \u00fcberm\u00e4\u00dfig begehrt und ertr\u00e4umt. Wenn man sie nicht hat, m\u00f6chte man sie unbedingt haben. Wenn man sie hat, hat man furchtbare Angst, sie zu verlieren. Und wenn man sie nicht mehr hat, dann stirbt man &#8211; naja, fast.<\/p>\n<p>Aber gleichzeitig ist die Definition von Liebe so eng gefasst, so anspruchsvoll, dass man M\u00fche hat, sie zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><!--more-->Man braucht alle Gef\u00fchls-G\u00fcter der Liebe gleichzeitig, oder aber gar keins, es gibt kein Zwischending. Man muss in alle soziale Kategorien passen, die f\u00fcr die Liebe vorgesehen sind. Keine Z\u00e4rtlichkeiten ohne exklusive Paarbeziehung, keine Paarbeziehung ohne M\u00e4rchenprinz(essin), keine enge Vertrautheit ohne Pakt f\u00fcr die Ewigkeit&#8230; Dabei sind doch all diese Bedingungen so einschr\u00e4nkend und machen aus uns so \u00fcbertrieben anspruchsvolle Wesen, dass die M\u00f6glichkeiten, Z\u00e4rtlichkeiten auszutauschen <strong>Mangelware<\/strong> werden. Da beginnt der Zuneigungs-Mangel.<\/p>\n<p>Auf diese Weise werden die Gef\u00fchls-G\u00fcter zu Luxusg\u00fctern. Man umgibt sie mit einer Aura, einem Glanz, misst ihnen einen v\u00f6llig \u00fcbersteigerten Wert bei, indem man sie mit Mythen mischt. Gleichzeitig spart man sie auf f\u00fcr so bestimmte und totalit\u00e4re Situationen, dass sie Mangelware werden. Die Kultur der Liebe kurbelt die eigene Nachfrage an und verringert gleichzeitig die vorhandene Menge (das Angebot). Sie bringt schizophrene Menschen hervor, die ein brennendes Verlangen nach Liebe entwickeln und sich gleichzeitig eine zu anspruchsvolle Definition von Liebe basteln. Menschen, die sich von einem Ideal abh\u00e4ngig machen und dabei gleichzeitig dieses Ideal unerreichbar machen. &#8222;Wenn ich nicht das alles gleichzeitig habe, dann habe ich nichts und bin nichts.&#8220;<\/p>\n<p>Da wo es ein Wirtschaftssystem gibt, einen Mangel, eine Notlage, da l\u00e4sst der <strong>Kapitalismus<\/strong> nicht lange auf sich warten. Er kommt mit all seinen Prinzipien, Ausformungen und Verhaltensmustern. Wenn ein Gut Mangelware ist, haben tendenziell alle Angst, nichts davon zu haben, und es entstehen ein Wettbewerb um es zu bekommen, und Besitzstreben um es sich nicht entgehen zu lassen.<\/p>\n<p>Der <strong>Wettbewerb um Zuneigung <\/strong> beinhaltet zum Beispiel, den Traumprinzen oder die Traumprinzessin einzufangen. Na klar. So perfekte Leute gibt&#8217;s schlie\u00dflich nicht an jeder Stra\u00dfenecke. Man denkt, dass man seinen Prinzen\/seine Prinzessin gefunden hat, aber oft blickt man um sich und entdeckt, dass andere auch auf ihn\/sie aufmerksam geworden sind. Denn unsere Liebes-Kriterien, die uns so individuell und pers\u00f6nlich erscheinen, haben kulturelle Wurzeln und werden von mehr Menschen geteilt, als man glaubt&#8230; Der Traumprinz, die Traumprinzessin, das ist die Klassensch\u00f6nheit oder der Star des Dorfes&#8230; Oder im Extremfall das Sex-Symbol, das in allen Zeitschriften und Fernsehsendungen gelobpreist wird&#8230; Es passiert uns sogar, dass wir den\/die Partner(in) des Sex-Symbols (der\/die selber ein Star ist) daf\u00fcr beneiden dass er\/sie das Sex-Symbol f\u00fcr sich gewinnen konnte: &#8222;so ein Gl\u00fcckspilz&#8220;.<\/p>\n<p>Die Angst vor einem Mangel an Zuneigung f\u00fchrt zu allen denkbaren Formen von <strong>emotionalem Besitzverhalten<\/strong>: Eifersucht, Abh\u00e4ngigkeit, Besitzdenken&#8230; &#8222;Sie geh\u00f6rt mir, du wirst sie nicht kriegen&#8230; Wenn du sie f\u00fcr dich gewinnen kannst werde ich alleine sein&#8230; Au\u00dfer, ich habe einen Notfallplan, die und die Andere zum Beispiel, ich wei\u00df, dass ich ihr gefalle, gottseidank, denn Einsamkeit und Single-Dasein sind sterbenslangweilig&#8220;. Traumprinz und Traumprinzessin sind seltene V\u00f6gel, die man in einen K\u00e4fig sperrt. Manchmal besitzt man sich gegenseitig und bleibt so jahrelang in einer Paarbeziehung, aneinander gefesselt, weil beide Angst davor haben, wieder bei Null beginnen zu m\u00fcssen bei dem Versuch, eine(n) neue(n) Traumprinz(essin) zu finden und f\u00fcr sich zu gewinnen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gr\u00e4bt der Mangel an Gef\u00fchls-G\u00fctern einen Graben zwischen den &#8222;Besitzern&#8220; und den &#8222;Nicht-Besitzern&#8220;. Zahlreich sind diejenigen, die <strong>von Z\u00e4rtlichkeit ausgeschlossen<\/strong> sind, ausgeschlossen aufgrund ihres \u00c4u\u00dferen, ihrem Mangel an Erfahrung, ihrem Mangel an Gewandtheit, ihrem mangelnden Selbstvertrauen angesichts der riesigen und komplexen Herausforderung, die der Zugang zur Liebe ist&#8230;<\/p>\n<p>Man kann sagen, dass es ihnen an Zuneigungs-Kapital mangelt. Und wie in jedem Herrschaftssystem gilt: je weniger Kapital man hat, desto geringer sind die Gewinnaussichten &#8211; das ist ein Teufelskreis. Die emotional Ausgeschlossenen sind von Anfang an zu unsicher und haben deshalb wenig Erfahrung in Beziehungen und Gef\u00fchlsdingen<em>,<\/em> also haben sie niemals die Gelegenheit, selbstsicherer zu werden, also bleiben sie gehandicapt &#8211; mal abgesehen von Begegnungen, die an ein Wunder grenzen.<\/p>\n<p>Paradoxerweise und ungerechterweise sind es oft diese von Zuneigung Ausgeschlossenen, die mehr als alle anderen die vorherrschenden Mythen und die Verhaltensweisen des Liebeskapitalismus verinnerlicht haben. Ihr Mangel an eigener Erfahrung erm\u00f6glicht es ihnen nicht, die Liebesmythen zu zerst\u00f6ren oder deren Absurdit\u00e4t zu verstehen. Weil sie zu sehr an die Mangelsituation gew\u00f6hnt sind, haben sie Horror davor, auch nur einen Fu\u00dfbreit Zuneigung und Z\u00e4rtlichkeit zu verlieren. Man vergisst diese Menschen schnell und sie landen dann manchmal in der Psychiatrie, in den Nachrichten in der Rubrik &#8222;Panorama&#8220;, werden depressiv oder rasten auf die ein oder andere Art aus&#8230; Der Zuneigungsmangel dr\u00fcckt auf die Stimmung und zehrt an den Nerven.<br \/>\nWir sollten nicht vergessen dass der Zuneigungsmangel nur ein soziales Konstrukt ist, das von der Liebeskultur erzeugt wurde.<\/p>\n<p>Wo es eine Knappheit gibt, gibt es eine Nachfrage, also einen neuen <strong>Markt<\/strong>. Der Kapitalismus kreuzt auf, durstig nach Profit und diesmal zieht er Gewinn aus den Moralvorstellungen, die wir in Bezug auf die Liebe haben, wie auch aus anderen Moralvorstellungen. Sie m\u00f6chten ein Gef\u00fchls-Produkt? Hier bieten wir Ihnen Ersatz, gegen Bares : Pornografie, Prostitution, Psychotherapien, aufblasbare Gummipuppen&#8230; Geld ist eine gute Abk\u00fcrzung.<\/p>\n<p>Man kann die Liebe nicht kaufen, selbstverst\u00e4ndlich nicht, denn dann w\u00fcrde man das Liebes-Ideal und seine Nebenprodukte t\u00f6ten, aber man kann all diese einzelnen, spezifischen Teil-Gef\u00fchlsg\u00fcter kaufen, die die Liebeskultur b\u00fcndelt und in ihren Mythen einschlie\u00dft. Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr, Z\u00e4rtlichkeit, Sex bieten Ersatz.<\/p>\n<p><strong>Wie bekommt man Gef\u00fchlsg\u00fcter?<\/strong> Das ist die Frage, die sich alle stellen. Vier m\u00f6gliche Antworten bieten sich uns.<\/p>\n<p>1) Die Kriterien der Liebe guthei\u00dfen. Ein(e) Traumprinz(essin) werden und seinen Traumprinz(essin) finden und erobern. Aber dieser Weg ist den M\u00e4chtigen, den Jungen, den Sch\u00f6nen und Selbstbewussten, den Erfahrenen vorbehalten. Er ist komplex und selektiv.<\/p>\n<p>2) Liebesersatz kaufen. Geld ist doch ein viel einfacheres Mittel als all die komplizierten und riskanten Verf\u00fchrungsman\u00f6ver. Das Problem ist, dass man das Geld irgendwo her kriegen muss&#8230; Teil der wirtschaftlich dominierenden Klassen sein muss und\/oder bereit sein, sich auf dem Markt der Lohnausbeutung anzubieten&#8230; Aber immerhin ist Geld die einfachste Ausweichl\u00f6sung in einer Gesellschaft, die uns mit aller Kraft in die Lohnarbeit dr\u00e4ngt und uns dazu ermutigt, unsere Probleme alleine zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>3) Gewalt, Erpressung, Bedrohung, Vergewaltigung. Das ist eine weitere Abk\u00fcrzung, die viele einschlagen und die Verw\u00fcstung anrichtet.<\/p>\n<p>4) Das Problem an seiner Wurzel anpacken: die Liebeskultur zerst\u00f6ren und die F\u00fclle an Zuneigung und Z\u00e4rtlichkeit verbreiten, die sie gefangen h\u00e4lt. Sich einzeln, zusammen, gesellschaftlich an die Dekonstruktion der Beziehungsnormen machen. Das ist die L\u00f6sung, an die ich glaube.<\/p>\n<p>Die Gef\u00fchlsg\u00fcter sind in gro\u00dfer Anzahl verf\u00fcgbar, sie sind da, sie existieren! Wir haben in H\u00fclle und F\u00fclle emotionale Mittel, wir tr\u00e4umen alle davon, sie zu verteilen und davon zu kosten, es liegt also nur an uns, das auch zu tun! Die Knappheit der Gef\u00fchlsg\u00fcter ist eine Illusion, eine Verordnung die wir nur zerrei\u00dfen m\u00fcssen, sie ist ebenso falsch wie die Knappheit der materiellen G\u00fcter, die vom kapitalistischen System frei erfunden wurde um diejenigen zu bestrafen, die sich weigern f\u00fcr die Besitzenden zu arbeiten.<\/p>\n<p>F\u00fcr kostenlose Gef\u00fchlsg\u00fcter! <strong>F\u00fcr Zuneigung, und zwar reichlich, egalit\u00e4r und ohne Machtspielchen.<\/strong> F\u00fcr live Pornos, f\u00fcr kostenlose Psychotherapien, f\u00fcr das Ende der Spezialisierungen und Professionalisierung von Zuh\u00f6ren und Sexualit\u00e4t.\u00a0 Um eines Tages die Handelsbeziehungen aus unseren Gef\u00fchlsleben wie auch aus dem Rest unseres Lebens zu verbannen. Je schneller desto besser!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einige Vorschl\u00e4ge<\/strong> f\u00fcr Zuneigung und Z\u00e4rtlichkeit im \u00dcberfluss:<br \/>\n&#8211; Beziehungen aufbauen, die einzigartig sind, bewusst gelebt werden und jenseits von Beziehungsnormen sind. Beziehungen, die\u00a0 so unterschiedlich sind wie die daran beteiligten Menschen und ihre Vorlieben und Gel\u00fcste.<\/p>\n<p>&#8211; Beziehungen allt\u00e4glich und weitverbreitet machen, statt ihnen einen heiligen Stellenwert beizumessen.<\/p>\n<p>&#8211; Nicht-exklusive Beziehungen in Betracht ziehen, was nicht hei\u00dft dass man unger\u00fchrt einen Partner nach dem anderen konsumieren soll, sondern: sich selbst die M\u00f6glichkeit geben, nach und nach eine Vielfalt an egalit\u00e4ren Beziehungen zu entdecken, die auch gleichzeitig sein k\u00f6nnen. Dabei sollte einem unbedingt bewusst sein, dass das beim derzeitigen Stand der Dinge bedeutet, ein Experiment einzugehen und es deshalb umso mehr Aufmerksamkeit und gute Kommunikationsf\u00e4higkeiten bei den am Experiment Beteiligten braucht.<\/p>\n<p>&#8211; Aufh\u00f6ren &#8222;ich bin in dich verliebt&#8220; zu sagen und lieber sagen &#8222;ich bin von dir abh\u00e4ngig&#8220;<\/p>\n<p>&#8211; Aufh\u00f6ren von Liebe und Freundschaft zu reden und genauere Begriffe benutzen.<\/p>\n<p>&#8211; Traumprinzessin und Traumprinz Pickel und einen Waschb\u00e4rbauch andichten.<\/p>\n<p>&#8211; Kindern auch von anderen Formen von Zuneigung erz\u00e4hlen als von Liebe.<\/p>\n<p>&#8211; Sich vorsichtig und nach und nach von Grund auf wandeln.<\/p>\n<p>&#8211; Autonomie in Gef\u00fchlsbelangen entwickeln, was nicht bedeutet, sich in sich selbst zur\u00fcckzuziehen, sondern die Quellen von Zuneigung und N\u00e4he zu variieren und zu vervielfachen (Kuscheln, Massagen, Selbstbefriedigung, besondere Momente mit Freunden\/-innen oder sich selbst&#8230;). Um mit anderen angstfrei und ohne Abh\u00e4ngigkeiten in Beziehung zu gehen, auf sichereren und offeneren Grundlagen.<\/p>\n<p><em>Die anderen Teile des Textes lesen: <\/em><em><a href=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/gegen-die-liebe-1\">Teil 1<\/a> (<\/em>Gegen die Liebe<em>), <a href=\"http:\/\/beziehungsgarten.net\/blog\/gegen-die-liebe-2-liebeskitsch\">Teil 2<\/a> (<\/em>Liebeskitsch<em>)<\/em><\/p>\n<p><em><em>Originaltext: <\/em><a href=\"http:\/\/infokiosques.net\/lire.php?id_article=158\">La culture de l&#8217;amour<\/a><em> von &#8218;<\/em>Collectif<em>&#8218;, <\/em><em>&#8211; <\/em><em>\u00dcbersetzung\u00a0 aus dem <\/em><em>Franz\u00f6sischen <\/em><em>von Chantilly<\/em> <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Text gegen den Mythos der Gro\u00dfen Liebe, gegen die kitschige, romantische, exklusive, heteronormative, in Schubladen gesteckte, besitzergreifende Liebe.<br \/>\nTeil 3: Das Prinzip von Angebot und Nachfrage in der Liebeskultur. 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