Die ultimative deutschsprachige Bücherliste Polyamorie

März 14th, 2014

Dies ist eine Liste von deutschsprachigen Büchern von und über Polyamorie, jeder Titel ist (bald! – ich werde die nächsten Wochen daran arbeiten) anklickbar und führt zu einem kleinen Artikel über das jeweilige Buch.
Wenn jemand selbst Rezensionen schreiben will oder deutschsprachige Bücher für diese Liste vorschlagen will: Bitte schreibt ins Beziehungsgarten-Forum (kostenlos, werbefrei, unkompliziert!)
Drei Frauen lesen Poly-Bücher

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Buchvorstellung: Lob der offenen Beziehung

März 14th, 2014

Buchvorstellung:

Lob der offenen Beziehung. Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück

von Oliver Schott

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  • Broschiert: 107 Seiten
  • Verlag: Bertz + Fischer; Auflage: 7. Bearb. u. erg. (Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865057047
  • ISBN-13: 978-3865057044
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 10,4 x 0,8 cm

Ultrakurzbeschreibung:

Der Autor erläutert logisch, pragmatisch und polemisch die Vor- und Nachteile offener Beziehungen und warum sich jede_r zu Beginn einer Beziehung entscheiden sollte, wie diese aussehen soll. Weiterlesen »

Buchvorstellung: Ein Frühstück zu Dritt. Leben und lieben in Mehrfachbeziehungen

März 14th, 2014

Buchvorstellung:

Ein Frühstück zu Dritt.

Leben und lieben in Mehrfachbeziehungen

von Bärbel Schlender und Erhard Söhner (Hrsg.)

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  • Broschiert: 174 Seiten
  • Verlag: Novum; Auflage: 1 (Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3900693889
  • ISBN-13: 978-3900693886

Ultrakurzbeschreibung:

Das Buch portraitiert Menschen, die in irgendeiner Form von Mehrfachbeziehungen leben.

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Buchvorstellung: Killian und Emily. Eine Liebesgeschichte der Mono- und Polyamorie

März 14th, 2014

Buchvorstellung:

Killian und Emily. Eine Liebesgeschichte der Mono- und Polyamorie

von Philipp Schiebler

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  • Taschenbuch: 133 Seiten
  • Verlag: Pro Business; Auflage: 1., Auflage (23. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868055525
  • ISBN-13: 978-3868055528

Ultrakurzbeschreibung:

Eine Liebesgeschichte im Wechsel zwischen den Perspektiven des Monos Killian und der Poly Emily. Die Geschichte deckt viele Aspekte, Probleme und Lösungen (mono-)polyamorer Beziehungen ab, ohne dabei sprunghaft zu sein.

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Buchvorstellung: 111 Gründe, Offen Zu Lieben

März 14th, 2014

Buchvorstellung:

111 Gründe, Offen Zu Lieben.

Ein Loblied auf offene Beziehungen, Polyamorie und die Freundschaft

von Cornelia Jönsson und Simone Maresch

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  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896029649
  • ISBN-13: 978-3896029645
  • Größe: 19 x 12,6 x 2,6 cm

Ultrakurzbeschreibung:

111 anekdotische Kurz-Episoden über die Geschehnisse in einer queeren Poly-WG, dezent durchsetzt mit Sachinfos zur Polyamorie.

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Wie man Polyamorie nicht für alle ruiniert in 6 einfachen Schritten

März 9th, 2014

Übersetzung des englischsprachigen Artikels „How to Not Ruin Polyamory for Everybody in 6 Easy Steps

von inurashii

Wie man Polyamorie nicht für alle ruiniert in 6 einfachen Schritten

Ich bin sicher nicht der einzige Mensch, der von der vielen guten Presse begeistert ist, die Polyamorie in letzter Zeit bekommen hat. Ich lese Artikel darüber, was Polyamorie ist, über einige der unzähligen Arten, wie Menschen sie praktizieren, und, ganz neu, darüber, wie man es vermeidet, sich seinen polyamoren Freunden gegenüber wie ein Arschloch zu benehmen. Das ist schön! Ich mag es, wenn die Leute sich mir und den meinen gegenüber nicht wie Arschlöcher benehmen.

Das Problem ist, dass ich auch einen Haufen Beiträge von nicht-polyamoren Menschen lese, in denen sie zum Ausdruck bringen, dass sie – völlig zu Recht – einen schlechten Eindruck von Polyamorie haben. Es geht dabei nicht darum, dass sie sich von Polyamorie bedroht fühlen oder verunsichert wären, so wie sich ein homophober Mensch verhalten würde, wenn er mit der ärgerlichen Tatsache konfrontiert wird, dass homosexuelle Menschen existieren. Es ist eher eine gewöhnliche Verärgerung, ausgelöst durch eine Assoziation von Polyamorie mit selbstgefälliger Ich-bin-erleuchteter-als-du-Effekthascherei.

Dieser schlechte Ruf ist wohlverdient. Ich kenne „diesen unangenehmen Poly“, bin selbst schon mehr als ein Jahrzehnt lang poly und nicht mehr in der Lage, es als eine Art große Sache zu sehen. Ich habe viele wohlmeinende Leute in die Falle tappen sehen, Polyamorie zu einem Thema zu machen, das Mono-Leute eher unter den Teppich kehren würden.

Also, wie vermeidet man es,„dieser unangenehme Poly“ zu sein? Ich bin froh, dass Sie fragen.

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Tipps zum ersten Treffen zu dritt

Februar 22nd, 2014

von Chantilly (ursprünglich auf polyamor.blog.de erschienen)

„How to meet my boyfriend’s girlfriend“ tippte ich neulich in meine Suchmaschine ein und war überrascht, dass es keine „Anleitung“ zu einem ersten Treffen mit dem Partner/der Partnerin eines polyamoren Partners zu geben scheint.
Allerdings: Beziehungen und Menschen sind sehr verschieden und so denke ich, dass es gar keine Anleitung geben kann, wie man so ein Treffen gestalten sollte. Hier dennoch ein paar praxiserprobte Tipps:

Zeitbegrenzung
Eine gute Idee kann sein, ein allererstes Treffen von vornerein zeitlich zu begrenzen. Wenn klar ist, dass man nur eine bestimmte Zeitspanne zu Verfügung hat (weil z.B. noch ein nachfolgender Termin ansteht), ist man vielleicht entspannter und kann sich erstmal gegenseitig „beschnuppern“. An einem anderen Tag kann man sich dann ja immer noch wiedersehen, dann auch mit mehr Zeit.

Unternehmung
Es kann hilfreich sein, bei einem ersten Aufeinandertreffen mit der neuen Partnerin/dem neuen Partner des Partners gemeinsam etwas zu unternehmen oder einen äußeren Rahmen zu haben, der Gesprächsstoff bietet. Etwas gemeinsam tun kann das Eis brechen, Verbundenheit schaffen und man lernt jemand auch anders kennen als „nur“ in einem Gespräch. Sich zuhause oder in einem Café gegenüber zu sitzen und zu reden kann wunderbar und intensiv sein, also eine Kombination aus beidem ist wohl ganz gut.

Ehrlichkeit
Am Anfang eines Treffens zu Dritt ist man möglicherweise noch unsicher, das Gespräch stockt – dann hilft Ehrlichkeit. Weiterlesen »

10 realistische Regeln für gute offene Beziehungen

Januar 13th, 2014

Übersetzung des englischen Artikels „10 realistic rules for good non-monogamous relationships

von der kanadischen Bloggerin Andrea Zanin (@sexgeekAZ, http://sexgeek.wordpress.com/)

10 realistische Regeln für gute offene Beziehungen

(Bitte beachten: Es geht um gute offene Beziehungen. Es ist recht einfach, offene Beziehungen schlecht zu führen, aber ich empfehle das nicht.)

1. Erkenne dich selbst. Sei als allererstes brutal ehrlich mit dir selbst und beantworte die folgenden Fragen. Das mit dem brutal war kein Witz. Zuckerguß wird dir nicht helfen. Bedenke außerdem, dass die Antworten auf diese Fragen nie endgültig sind… du änderst dich jeden Tag und mit jeder Erfahrung, die du machst, daher ist es lohnend, sich diese Fragen sein Leben lang immer wieder zu stellen.

  • Was für ein Mensch bist du?
  • Was sind deine zentralen Werte?
  • Was sind deine Prioritäten im Leben?
  • Was sind deine Bedürfnisse in Beziehungen?
  • Was sind deine Schwächen in Deinen Beziehungen?
  • Warum sind deine früheren Beziehungen zu Ende gegangen? Kannst du benennen, welchen Teil du dazu beigetragen hast?
  • Wie gehst du mit Konflikten und Wut um?
  • Wie sind deine kommunikativen Fähigkeiten ?
  • Von welcher Art von Menschen fühlst du dich in der Regel angezogen ? Gibt es vorhersehbare Muster des Angezogenwerdens? Sind sie positiv oder problematisch?
  • Was hast Du einem Partner anzubieten? Welche Art von Partner, Liebhaber, Freund bist du?
  • Wie sieht dein Leben aus? Deine Termine, deine Energiemenge, deine Gesundheit, deine Verpflichtungen, dein Stress, deine Freuden? Was würdest du gern ändern?

2. Liebe dich selbst. Okay, das klingt wie die allergrößte Binsenweisheit, aber es ist wirklich die Basis für gute offene Beziehungen. Wie die Nudeln in der Lasagne. Weiterlesen »

Warum Eifersucht eine großartige Gelegenheit ist

November 7th, 2013

Übersetzung des englischsprachigen Artikels „Why Jealousy Is a Wonderful Opportunity

von Louisa Leontiades (übertragen von Cloudy)

Warum Eifersucht eine großartige Gelegenheit ist

„Ich bin auch polyamor“, sagte ein Freund zu mir. „Aber nur in eine Richtung. Ich kann mir vorstellen, mit vielen Frauen zusammen zu sein, aber ich könnte es nicht ertragen, wenn meine Frau mit vielen Männern zusammen wäre. Ich bin eben ein eifersüchtiger Mensch.“

Dieser Freund hat einen IQ von 145. Das bedeutet, sein Verstand funktioniert besser als bei 99% der Bevölkerung. Aber mit diesen 6 Worten lehnte er es rundweg ab, sich weiterzuentwickeln und seine emotionalen Probleme zu lösen. Und das bedeutet, er ist – meiner Meinung nach – ein Trottel.

Eifersucht und der Reptilienverstand

Der Eifersuchtsimpuls kommt aus dem Reptiliengehirn – dem unbewussten und ältesten Teil des Gehirns, der für das Überleben zuständig ist. Der rationale Verstand versucht dann, die Angst zu objektivieren, die man erlebt, wenn der Reptilienverstand eine Bedrohung wahrnimmt.

Der Kampf ums Überleben beansprucht unseren Reptilienverstand die ganze Zeit. Weiterlesen »

Das Problem mit der Polynormativität

Oktober 9th, 2013

Übersetzung des englischen Texts „the problem with polynormativityvon Andrea Zanin durch Bettina, Tom und Rainer vom Berliner PolyTreff mit kleinen sprachlichen Anpassungen von cloudy.

Das Problem mit der Polynormativität

Polyamorie erhält dieser Tage eine Menge Sendezeit in den Medien. Das
ist wirklich ziemlich bemerkenswert und stellt eine große Veränderung in
den letzten fünf bis zehn Jahren dar.

Das Problem – und das ist kaum verwunderlich – ist, dass die Art von
Poly, die bei weitem die meiste Sendezeit erhält, diejenige ist, die der
traditionellen Zweierbeziehung am nächsten kommt, weil sie die herrschende
Sozialordnung am wenigsten bedroht.

Vor zehn Jahren, denke ich, war meine Haltung eher ein
Leben-und-leben-lassen. Du weißt schon, andere Länder, andere Sitten…
Ich lebe Poly auf meine Weise, Du lebst es auf Deine, und wir alle tun
etwas Nicht-Mono-artiges, das wir als etwas von der Norm Abweichendes und
einander Verbindendes betrachten können. Wir teilen eine gewisse Art der
Unterdrückung insofern, als die Welt Nicht-Monos nicht anerkennt
oder wertschätzt. Wir teilen Beziehungsfragen wie logistische
Herausforderungen, Zeitmanagement und Eifersucht. Also sitzen wir alle
in einem Boot, oder?

Heute jedoch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich viel stärkere
Gefühle diesbezüglich habe. Weiterlesen »

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